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Abbott steigert Umsatz um 14,5 Prozent und engt Gewinnprognose ein

Der Gesundheitskonzern Abbott, der unter anderem Diagnostik, Medizintechnik und Ernährungsprodukte anbietet, hat seinen Umsatz im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Prozent auf 13,013 Milliarden Dollar gesteigert. Das verwässerte Ergebnis je Aktie betrug nach US-Rechnungslegung GAAP 0,53 Dollar; bereinigt um bestimmte Sonderposten waren es 1,42 Dollar.

Für die Einordnung des Wachstums ist die im März abgeschlossene Übernahme des Krebsdiagnostikunternehmens Exact Sciences wichtig. Auf vergleichbarer Basis, die dessen Umsätze in beiden Vergleichsperioden berücksichtigt sowie Währungseffekte und bestimmte Ausgleichszahlungen ausklammert, wuchs Abbott um 7,0 Prozent. Besonders deutlich zeigt sich der Unterschied in der Diagnostiksparte: Dort stieg der ausgewiesene Umsatz um 46,7 Prozent, auf vergleichbarer Basis dagegen um 6,4 Prozent. Der ausgewiesene Zuwachs ist deshalb nicht mit dem Wachstum des bestehenden Geschäfts gleichzusetzen.

Für das Gesamtjahr erwartet Abbott ein vergleichbares Umsatzwachstum von rund 6 Prozent. Die Spanne für den bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie wurde auf 5,50 bis 5,55 Dollar verengt; ihr bisheriger Mittelpunkt bleibt unverändert. Das ist eine Präzisierung des Ausblicks, keine Anhebung des zentralen Gewinnziels.

Quellen und Zeitstand

  • SEC · 21.10.2026 13:36 Uhr (Berlin)