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Bloom Energy hebt Umsatzprognose nach mehr als verdoppeltem Quartalsumsatz an

Bloom Energy, ein Anbieter dezentraler Stromerzeugung direkt am Verbrauchsort, hat am 22. Oktober 2026 seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Erwartet werden nun 4,4 bis 4,6 Milliarden US-Dollar. Im dritten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 138,1 Prozent auf 1.235,8 Millionen Dollar.

Das Wachstum ging mit einer höheren Profitabilität einher. Die Bruttomarge erhöhte sich um 4,53 Prozentpunkte auf 33,8 Prozent. Der operative Gewinn erreichte 225,4 Millionen Dollar nach 7,8 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Je Aktie verdiente Bloom 0,78 Dollar; auf bereinigter Nicht-GAAP-Basis waren es 0,94 Dollar.

Damit wächst nicht nur das Geschäftsvolumen: Nach den direkten Herstellungskosten bleibt auch ein größerer Umsatzanteil übrig. Unternehmenschef KR Sridhar erklärte, die Nachfrage nach Stromerzeugung vor Ort breite sich über große Cloud- und Rechenzentrumsbetreiber hinaus auf weitere Kundengruppen aus.

Quellen und Zeitstand

  • SEC · 23.10.2026 02:09 Uhr (Berlin)

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Newmont verbessert Kostenprognose und erzielt 1,9 Milliarden Dollar freien Cashflow

Der Goldproduzent Newmont hat mit seinen am 22. Oktober 2026 veröffentlichten Quartalszahlen den Kostenausblick für das Gesamtjahr verbessert. Die umfassenden nachhaltigen Produktionskosten, kurz AISC, sollen nun 1.520 US-Dollar je Unze betragen. Das Förderziel bleibt bei 5,3 Millionen zurechenbaren Goldunzen.

Im dritten Quartal produzierte Newmont rund 1,3 Millionen zurechenbare Goldunzen bei AISC von 1.454 Dollar je Unze. Der Nettogewinn lag bei 2,5 Milliarden Dollar, bereinigt waren es 2,3 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,20 Dollar je verwässerter Aktie. Aus dem operativen Geschäft flossen 2,8 Milliarden Dollar zu; der freie Cashflow erreichte 1,9 Milliarden Dollar.

Die Kostenkennzahl AISC berücksichtigt neben den laufenden Förderkosten auch Aufwendungen zum Erhalt der Produktion. Ein niedrigerer Kostenausblick verbessert bei ansonsten gleichen Bedingungen den finanziellen Spielraum je verkaufter Unze. Newmont erklärte außerdem eine Dividende von 0,261 Dollar je Aktie.

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  • SEC · 23.10.2026 02:05 Uhr (Berlin)

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Roche: Sefaxersen senkt Eiweißausscheidung in Phase-III-Zwischenanalyse deutlich

Der Pharmakonzern Roche hat am 23. Oktober 2026 Zwischenergebnisse einer laufenden Phase-III-Studie zu Sefaxersen vorgestellt. Der noch nicht zugelassene Wirkstoff wird bei Erwachsenen mit IgA-Nephropathie untersucht, einer Nierenerkrankung. Zusätzlich zur optimierten Standardbehandlung verringerte er nach 37 Wochen die Eiweißausscheidung im Urin gegenüber Placebo um 43,1 Prozent.

Der Unterschied war statistisch signifikant. Gemessen wurde das Verhältnis von Eiweiß zu Kreatinin im über 24 Stunden gesammelten Urin. Laut Roche zeigte sich ein konsistenter Behandlungseffekt über alle vorab festgelegten Patientengruppen hinweg. Der Wirkstoff soll als monatliche Injektion unter die Haut eingesetzt werden können.

Eiweiß im Urin ist ein wichtiger Hinweis auf Nierenschäden. Die Daten stützen damit das Entwicklungspotenzial des Präparats. Sie sind aber noch kein abschließender Nachweis, dass Sefaxersen langfristig Dialyse oder Nierentransplantationen verhindert: Die Studie läuft weiter, und vorgestellt wurde eine Zwischenanalyse.

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Johnson & Johnson: EU-Ausschuss empfiehlt früheren Einsatz einer Talvey-Kombination

Der Pharmakonzern Johnson & Johnson hat am 23. Oktober 2026 eine positive Empfehlung des Arzneimittelausschusses CHMP der Europäischen Arzneimittel-Agentur für eine erweiterte Anwendung von Talvey gemeldet. Das Krebsmedikament mit dem Wirkstoff Talquetamab soll zusammen mit Daratumumab, mit oder ohne Pomalidomid, bei Erwachsenen mit wiedergekehrtem oder nicht ausreichend auf die Therapie ansprechendem multiplem Myelom eingesetzt werden dürfen.

Die Empfehlung umfasst Patienten, die mindestens eine vorherige Behandlung erhalten haben. Damit wäre die Kombination bereits ab der zweiten Therapielinie einsetzbar. Grundlage sind nach Unternehmensangaben Ergebnisse der Phase-III-Studie MonumenTAL-3.

Wirtschaftlich liegt die Bedeutung im möglichen Zugang zu einer früheren Behandlungsphase und damit einem erweiterten Einsatzbereich des Medikaments. Die CHMP-Empfehlung ist noch keine endgültige Zulassung. Konkrete zusätzliche Umsatzerwartungen nennt der vorliegende Beleg nicht.

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